Erwachsenwerden in einem totalitären System, das auf einer faschistischen Ideologie aufbaut: keine einfachen Voraussetzungen für die Jugendlichen in Ödön von Horváths Roman „Jugend ohne Gott“, der 1937 erschienen ist. Auf den ersten Blick handelt es sich um einen Kriminalroman, doch bei genauerem Hinsehen merkte die Klasse F11-14 schnell, dass mit der Orientierungslosigkeit auf der Suche nach den richtigen Werten, der Kritik an Gesellschaft und Staat, Glaubensfragen sowie dem Verhältnis zwischen dem Lehrer und seinen Schülern jede Menge nach wie vor höchst aktueller Themen und Motive in dem an sich doch eher schmalen Buch stecken. Mit diesen hat sich die Klasse F11-14 in den letzten Wochen intensiv auseinandergesetzt und ist zum Abschluss der Einheit kreativ geworden: Die Schüler*Innen haben die Lektüre noch einmal Revue passieren lassen und alternative Cover für den Roman gestaltet. Diese spiegeln die vielfältigen Themen und Motive des Werkes wider, jedoch ohne zu viel zu verraten. Wie bei den Kapitelüberschriften erschließt sich der tatsächliche Sinngehalt erst nach der Lektüre des Romans, die sich, da waren sich (fast) alle einig, definitiv lohnt!

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