Die Staatliche Berufliche Oberschule (BOS und FOS) Wirtschaft wurde im Schuljahr 2004/05 als zusätzliches Angebot zu den bestehenden städtischen Schulen gegründet. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir jedes Jahr aufgrund hoher Anmeldezahlen weitere Klassen einrichten konnten und mittlerweile bereits rund 1.200 Schülerinnen und Schüler in ein, zwei oder drei Jahren zum Abitur führen.

Unsere Schule verfügt über eine große Turnhalle und über ein Schwimmbad. Im Außenbereich der Rückseite des Gebäudes steht unseren Schülern ein großzügiges Freigelände mit einem Sportplatz, Basketballkörben, Aufenthaltsbereichen, Tischtennisplatten und einer kleinen Kletteranlage zur Verfügung. Zudem haben wir einen Schulgarten eingerichtet.

Neben dem Unterricht nach der Stundentafel bietet die Schule eine Reihe von Wahlkursen und Ergänzungsstunden an. Die Wahlkurse finden Sie unter der Rubrik Zusatzunterricht.

Um unsere Schüler noch besser auf die Abiturprüfungen vorzubereiten, findet eine Woche vor den Abschlussprüfungen der Unterricht in Modulform statt. Insgesamt werden ca. 430 Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten zur gezielten Prüfungsvorbereitung bzw. zum Auffrischen der Lerninhalte angeboten. Die Schüler können diese dann selbstständig über unsere Homepage buchen und so gezielt ihre Lücken schließen.

Wir sind auch als Universitätsschule in die Ausbildung von Studierenden der Wirtschaftspädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München eingebunden. Die Studierenden bearbeiten im Rahmen eines Praxisprojekts Problemstellungen, die sich an Schulen ergeben. Die Kontakte zur Universität ermöglichen unseren Schülern einen frühen Einblick, wie Theorie und Praxis vernetzt werden können. Frühzeitig begleiten wir unsere Schüler zudem zu Vorlesungen in unterschiedlichen Fachbereichen.

Mit Beginn des Schuljahres 2015/2016 bieten auch die neue Fachrichtung Internationale Wirtschaft an.

 

Zahlreiche Interessierte für das nächste Schuljahr haben unseren Infoabend besucht. Hier einige Eindrücke:

  • Infoabend01
  • Infoabend02
  • Infoabend03

Abschlussprüfungen

Die Prüfungen finden bei uns klassenweise in den Schulräumen statt. Die gewohnte Klassenatmosphäre bleibt also auch in der Prüfungssituation für alle Teilnehmer erhalten.

Die schriftlichen Abiturprüfungen finden in den Fächern Deutsch, Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen, Englisch und Mathematik für die Fachhochschulreife und die allgemeine Hochschulreife statt. Hier finden Sie Informationen zu den aktuellen Prüfungsterminen und dem Prüfungsablauf.

Nach der letzten Prüfung feiern Schüler und Lehrer im Pausenhof.

  • Abi
  • Abi12-01
  • Abi12-02

 

Eindrücke vom Gelände und Gebäude

Hier eingige Bilder vom  Gebäude in der Lindwurmstraße, vom  Pausenhof und vom Sportplatz.

  • Der Pausenhof
  • Haupteingang
  • Innenbereich

 

Unsere Ziele

Folgene Leitziele wurden im Rahmen eines Pädagogischen Tages für unsere Schule entwickelt und begleiten unser pädagogisches Handeln:

  • Wir achten und schätzen unsere Schüler und stellen sie in den Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit.
  • Wir fördern die Fach-, Sozial- und Methodenkompetenz unserer Schüler. Dabei legen wir Wert auf individuelle Beratung und Unterstützung.
  • Wir bereiten unsere Schüler zielgerichtet auf ihre berufliche Zukunft vor und stärken ihre Persönlichkeit.
  • Wir streben ein überdurchschnittliches Niveau unserer Lernergebnisse an. Daher analysieren wir regelmäßig die Ergebnisse unserer Arbeit in den Fachschaften und richten unsere pädagogische Arbeit daran aus.
  • Wir legen Wert auf professionelles Arbeiten: Teamorientierung und ständige Weiterbildung sowie optimale Lern- und Arbeitsbedingungen sind uns wichtig.
  • Wir initiieren und unterstützen Aktivitäten, die über das unterrichtliche Angebot hinausgehen. Damit fördern wir die Kreativität unserer Schüler und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen.
  • Wir sorgen gemeinsam für eine freundliche, respekt- und  vertrauensvolle Atmosphäre an unserer Schule.
  • Wir pflegen partnerschaftliche Kooperationen mit Eltern und Praktikumsbetrieben sowie mit zuständigen Behörden und Universitäten.
  • Wir setzen uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten für die Optimierung der Rahmenbedingungen an unserer Schule ein.
  • Wir entwickeln effektive Informations- und Kommunikationsstrukturen in allen Bereichen.

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Jahrbuch dokumentiert euren Weg zum Abitur. Es wird lebendig durch eure Geschichten und Texte über die bewegendsten Momente des Schuljahres. Es wird bunt durch eure Fotos, die dort entstanden sind, wo das (Schul-)leben tobt. Es wird euch diese Zeit in Erinnerung rufen, wenn ihr in die Welt entschwunden seid.

Wir freuen uns auf eure Einfälle unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier finden sich Auszüge aus den Jahrbüchern der letzten Jahre.

Euer Jahrbuch-Team

Silke Jacobs und Silvia Eichinger

Unsere Namenspatronin:         Therese Prinzessin von Bayern
(12.11.1850 München – 19.09.1925 Lindau)

Therese wurde als einzige Tochter des Prinzregenten Luitpold von Bayern und der Prinzessin Auguste von Toskana, Erzherzogin von Österreich, in München geboren.  Sie wuchs mit ihren Brüdern Ludwig, Leopold und Arnulf auf, genoss Privatunterricht bei ihrer Mutter und entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für Pflanzen, Tiere und Kulturen. Ihr außergewöhnliches Sprachtalent entwickelte sich im Kindesalter.

Da Thereses große Liebe Prinz Otto von Bayern geistig erkrankte, blieb sie unverheiratet. Dafür war sie nach dem frühen Tod der Mutter lange Zeit die vertraute Frau an der Seite ihres Vaters und übernahm neben häuslichen auch repäsentative Funktionen.

In der damaligen Zeit war es Mädchen untersagt, an Gymnasien oder Universitäten zu studieren, sodass sich Therese ihr Wissen im Selbststudium erwarb. Hier waren Eifer, Wissensdurst, Ehrgeiz und Gewissenhaftigkeit von Vorteil.

Bereits im Alter von 21 Jahren war ihre Abenteuerlust so groß, dass sie Europa und Nordafrika bereiste. Es folgten Forschungsreisen nach Nord- und Südamerika, zum Polarkreis, durch Russland und nach Griechenland. Damit sie sich in der jeweiligen Landessprache unterhalten konnte, lernte Therese 11 Sprachen in Wort und Schrift. Auf ihren Reisen verfasste sie zahlreiche Reiseberichte und naturwissenschaftliche Publikationen, sammelte  Tiere und Pflanzen und erhielt zunehmend Anerkennung.
Sie schrieb Tagebücher und hatte Briefkontakt zu diversen Universitätsprofessoren.

1892 wurde sie Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; 1897 wurde Therese die Ehrendoktorwürde der Universität München verliehen – erst sechs Jahre später war es Frauen in Bayern erlaubt, an einer Universität zu studieren.

Kurz und prägnant wird sie immer wieder als Ethnologin, Zoologin, Botanikerin und Schriftstellerin bezeichnet. Es gelang ihr, sich aus höfischen Zwängen und gesellschaftlichen Erwartungen zu befreien und ihre Visionen von einem selbstbewussten Leben zu verwirklichen.  

Viele bayerische naturwissenschaftliche Museen stellen noch heute wertvolle Schätze aus, welche Therese auf ihren Abenteuerreisen gesammelt hat.

Voraussetzung für ihren Aufstieg waren unbezähmbarer Wissensdurst, ungeteilte Konzentration auf ein als wichtig erkanntes Ziel und Bereitschaft zum Überwinden von Strapazen.

http://www.zeit.de/2014/08/erster-weltkrieg-therese-von-bayern

http://www.bsb-muenchen.de/die-bayerische-staatsbibliothek/abteilungen/handschriften-und-alte-drucke/nachlaesse-und-autographen/therese-prinzessin-von-bayern

http://www.deutschlandradiokultur.de/prinzessin-mit-forschergeist.950.de.html?dram:article_id=139746

Dr. Hadumod BUSSMANN (2014): “Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchtet”. Die ungewöhnliche Geschichte der Therese Prinzessin von Bayern; Insel Verlag

Seit dem Sommersemester 2011 sind wir als Universitätsschule in die Ausbildung von Studierenden der Wirtschaftspädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München eingebunden.

Zielsetzung

Mit der Schaffung von Universitätsschulen soll eine optimale Vernetzung von Studium und Schule, Theorie und Praxis erreicht werden.
Auf der einen Seite wird die Ausbildung der Studentinnen und Studenten der Wirtschaftspädagogik praxisnäher gestaltet, auf der anderen Seite werden wissenschaftliche Forschungen betrieben, die sogleich Anwendung in der Praxis finden. Unserer Schule ist es dadurch möglich, auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand der Pädagogik zu bleiben. So ist das Konzept der Universitätsschule für beide Seiten – Studierende und Lehrkräfte – bereichernd. Daneben geben die Kontakte zur Universität unseren Schülern einen frühen Einblick wie Theorie und Praxis vernetzt werden können.

Umsetzung

Im Rahmen der Seminare Theory meet´s Practise I und II (mit Schulpraktischen Studien) werden an der Beruflichen Oberschule zwei Studentengruppen pro Schuljahr von einer Lehrkraft (Mentor) betreut.

Die Studierenden bearbeiten pädagogisch-didaktische Fragestellungen, die sich im Schulalltag ergeben. In einem Workshop mit den Studentengruppen, den Mentoren und den Betreuern der Universität wird die Projektidee konkretisiert. Die Fragestellungen werden von den Studierenden theoretisch aufgearbeitet und in einer Zwischenpräsentation an der Universität allen Beteiligten vorgestellt. In der circa zehnwöchigen Praxisphase hospitieren die Studierenden regelmäßig in den Klassen, entwickeln Tools für die Umsetzung des jeweiligen Projekts und implementieren diese in den hospitierten Klassen. Dabei werden sie von den Mentoren unterstützt und angeleitet. Hierzu finden Vor- und Nachbereitungen sowie Besprechungen im Team statt.
Abschließend erfolgt die Projektauswertung und Dokumentation der Ergebnisse der Praxisphase. Diese werden von den Studenten in einer Abschlusspräsentation an der Universität vorgestellt.

Daneben erarbeiten die Studierenden Beobachtungskategorien für ausgewählte Lehrerbildungsstandards. Sie planen und gestalten Unterricht, setzen ausgewählte Unterrichtseinheiten gemeinsam mit dem Mentor um und reflektieren die Unterrichtsgestaltung sowie ihren eigenen Einsatz.

Bisherige Themen

Bisher wurden aus den Bereichen Lernstrategien, Assessment, Didaktische Jahresplanung und Lehrerbildungsstandards u. a. folgende Themen bearbeitet:

• Einführung eines Lernjournals zur Förderung der Studierfähigkeit
• Weiterentwicklung und Implementierung eines Reflexionshefts zur Prüfungsvorbereitung
• Durchführung einer qualitativen Befragung zur Lernmotivation anhand der Bedingungen für selbstbestimmt motiviertes Lernen
• Entwicklung und Implementierung eines Lehr-Lernheftes
• Konstruktion eines Moduls zur Optimierung des Zeitmanagements beim Erstellen einer Seminararbeit an der Beruflichen Oberschule
• Entwicklung und Messung einer Rechnungswesen-Kompetenz
• Identifikation von zentralen Misconceptions im Rechnungswesen
• Kulturgesteuertes Lehren
• Wirtschaftsinstrumentelles Rechnungswesen und Didaktische Jahresplanung in BWR

Universitätsschule aus Sicht der Mentoren

Die Zusammenarbeit mit der Universität ist für uns eine Bereicherung:
Für unsere Schule relevante und interessante Themen werden von den Studenten aufgegriffen,
die Studenten bringen mit dem Projekt neue Ideen und Impulse an die Schule, Unterricht und Problemstellungen werden intensiv diskutiert und reflektiert. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in der Schule multipliziert und von Kollegen aufgegriffen. Der Kontakt zum Lehrstuhl bietet außerdem interessante Fortbildungen im Universitätsforum.

Susanne Reimer

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Veranstaltungen der Fachschaft Englisch

Auftritt von Danny Morrison 2013

"The eminent Irish writer and former political activist Danny Morrison visited the Staatliche FosBos für Wirtschaft, München, on November 8th, 2013. Invited by Dr Wolfgang Streit on behalf of our English Department, Morrison gave two readings from his recent novel "Rudy. In the Shadow of Knulp"and two question-and-answer sessions to 150 students in total, of classes 12 and 13."

Video 1 from Wolfgang Streit on Vimeo.

Video 2 from Wolfgang Streit on Vimeo.