„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet.‘‘

Francis Harris

Eine neue Sprache zu lernen ist mir nicht nur immer leicht gefallen, sondern es war für mich auch stets mit dem Vergnügen verknüpft eine neue Kultur und neue Denkweisen zu entdecken. Dass ich während meiner vielen Auslandsaufenthalte auch meine eigene Kultur und Sprache immer wieder neu entdeckt habe, war ein weiterer positiver Effekt. Mit Frankreich verbinde ich nicht nur tolle Menschen, die ich dort kennengelernt habe, sondern eine ganz besondere Lebensart, bei der der Genuss im Mittelpunkt steht.

 

(eigentlich: María Isabel Pérez Domínguez)

„¡Me suena chino!“ (wörtlich übersetzt: Das klingt Chinesisch!)
Bedeutet auf Deutsch soviel wie: „Das kommt mir Spanisch vor!“ *

Als Spanierin und in der spanischen Kultur und Sprache aufgewachsen ist es mir
eine besondere Ehre, meine Muttersprache zu unterrichten und im Unterricht aus
dem Nähkästchen zu plaudern.
Eine Sprache zu erlernen bedeutet nicht nur Vokabeln und Grammatik zu pauken, sondern auch, sich für die Kultur des Landes zu interessieren, von ihr zu lernen und
sie zu verstehen, - damit sie einem eben nicht mehr „Spanisch“ vorkommt“.
In diesem Sinne: ¡Bienvenidos!

* Herkunft: Karl I., ein Habsburger und Enkel von Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragon (erstes Vereinigtes Königreich Spanien, so um 1469), wurde auch Kaiser des " Heiligen Römischen
Reiches deutscher Nation". In dieser Funktion nannte er sich Karl V. und führte in Deutschland das spanische Hofzeremoniell ein. Diese für die Deutschen sehr ungewohnten und teilweise anstößigen Zeremonien waren Ihnen sehr fremd und kamen Ihnen "Spanisch“ vor.
(Nachzulesen in www.super-spanisch.de)

 

Vivete per il presente,
sognate per l’avvenire,
imparate dal passato. (Anonimo)

Lebt in der Gegenwart, träumt von der Zukunft, lernt aus der Vergangenheit. (Anonym)

Bereits mein allererster Italien-Aufenthalt hat mich fest davon überzeugt, im Herzen eigentlich Italienerin zu sein (damals war ich drei!). Sobald ich die italienische Grenze übertrete und die ersten Worte in der schönsten Sprache der Welt höre geht es mir wieder rundum gut und ich fühle mich einfach angekommen – auch wenn dieses faszinierende Land und seine Menschen nach wie vor Überraschungen bereithalten.
Das Italienisch-Unterrichten macht hauptsächlich wegen der netten und interessierten Schüler so viel Spaß. Die Meisten davon bringen zumindest die Anfänge dieser rational schwer erklärbaren Liebe zu Italien mit und wählen Italienisch nicht (nur), weil sie sich davon in Zukunft einen Nutzen versprechen, sondern schlicht und ergreifend, weil es ihnen gefällt. Besonders motivierend ist es, dass man (auch wenn gerade keine Wies’n-Zeit ist) in den unzähligen italienischen Restaurants, Cafés und Eisdielen das Erlernte gleich ausprobieren kann.

 

“El que no sabe gozar de la ventura cuando le viene, no debe quejarse si se pasa.” – Miguel de Cervantes, escritor español.
(Wer das Glück nicht im richtigen Moment zu nutzen weiß, darf sich nicht beklagen, wenn es vorüberzieht.)

„Wenn ich Spanisch spreche, bin ich glücklich, dann geht es mir gut. Die spanische Sprache hat mir einen ganzen Kontinent herzlicher Menschen, faszinierender Kulturen und atemberaubender Naturlandschaften erschlossen und mein Leben nicht nur dadurch auf außergewöhnliche Weise bereichert.“